Das Edelweiß in der k.u.k. Armee

Gewidmet zum 100 jährigen Bestandjubiläum

Kaiserschützenbund Tirol - Innsbruck

gegründet 1921 - 2021 

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Kaiserschützenbund Salzburg - Mitteregg

gegründet 1922 - 2022

Der k.k. Tiroler-Landesschütze (Unterjäger), in Bergausrüstung, 1907

Das Bergführerabzeichen der Tiroler Schützen

Per kaiserlichen Entschluss vom 3. Juni 1907, wurde mit Zirkularverordnung  vom 5. Juni 1907 genehmigt, dass Offiziere und Mannschaften der k.k. Landwehr Gebirgstruppen als äußeres Zeichen ein silberfarbiges Edelweiss am Kragenaufschlag und den Spielhahnstoß (Schneid) auf der linken Seite der Kappe zu tragen haben. Und zwar - für Mannschaften und Unteroffiziere aus Metall geprägt und für Offiziere eine silbernes gesticktes Edelweiss auf gras-grünes Egalisierungstuch.



k.k. Tiroler-Landesschützenoffizier (Oberleutnant), 1907

Stecksäbel gekürzt für Offiziere, Griff Durchbrochen mit FJI später K


Bajonett mit Portepee für Unter- bis Stabsoffiziere

Bajonett mit Portepee für Offiziere (Goldgespinst)


Kappenabzeichen der k.k. Tiroler Landesschützen später Kaiserschützen

  • Kaiserschützenregiment Nr. I - Sieg oder Tod im Alpenrot         
  • Kaiserschützenregiment Nr. II - Auf Felsenhöhen, wo der Adler  kreist, Sieg oder Tod unsere Losung heißt  
  • Kaiserschützenregiment Nr. III - Allzeit wachsam und kampflustig!

Reitende k.k. Tiroler Landesschützen - später Kaiserschützen-Division

Erzherzog Joseph Ferdinand, als Kommandant des 14. Korps (Edelweisskorps), stiftete für alle Angehörigen seines Korps am 8. August 1914 mit Zugehörigkeit der Kronländer Tirol mit Vorarlberg, Salzburg und Österreich ob der Enns, ebenfalls ein Kappenedelweiss, welches am Anfang jedoch nur mit Blüten ohne Stängel. Es war jedoch im unklaren mit der Trageerlaubnis, für die nach dem Stiftungsdatum für neu aufgestellte Truppen und Verbänden. Auf eine Anfrage hin, wurde es jedoch nur dem Ersatzbataillon des Landwehr-Infanterie Regiment mit Erlass vom 22.6.1915 genehmigt. Nach einer Anfrage beim Ministerium Abteilung 12 (Anliegen für Adjustierungen) um Zustellung von Edelweiss Kappenabzeichen wurde dieses genehmigt, jedoch nicht nach Trageweise für k.k. Landwehr Gebirgstruppen genehmigte Kragen - Edelweiss. 

Es wurde jedoch bestimmt diese selbst zu organisieren.

Die Trageweise auf den Kappen, wurden von den Truppen bald nach der Art der Tiroler Landesschützen mit dem Stiel nach hinten aufge-näht getragen. Die Offiziere der Feldartillerie sowohl auch die Gebirgsartillerie trugen das gestickte Edelweiss auf rotem Hintergrund, die Infanterie- und Jägertruppe auf grasgrünen Hintergrund. Mit Zirkularverordnung vom 27. November 1916 wurde mit Ausdruck hingewiesen, dass es sich beim Edelweiss Abzeichen um ein Korpsabzeichen handelt. (Daher auch der Name "Blumenteufel" oder das "Edelweisskorps", "Edelweissdivision" usw.) Es durfte im Felde sowohl auch außer Dienst getragen werden, als äußeres Zeichen für eine Elitetruppe zugehörig.

Neben der "Edelweissdivision" Infanterieregiment Nr. 14 Großherzog von Hessen und dem Infanterieregiment Nr. 59 Erzherzog Rainer, gab es noch die "Kaiserjägerdivision" und die "Kaiserschützendivision". 

Dieses Edelweiss auf der Kappe vereinte die Gebirgssoldaten, so auch ihre Kameraden aus Bayern dem königlich bayrischen Leibregiment ("auch die "Leiber" genannt), vom Deutschen Alpenkorps und Generalleutnant Konrad Kraft von Dellmensingen 1915 an der Dolomitenfront zur Verteidigung der Tiroler Landesgrenzen heraneilend. Was wäre ohne ihrer Hilfe geschehen, wo die Tiroler Truppen in Galizien sinnlos verheizt wurden - und die Würtenberger Jäger wo sich ein junger Jägerleutnant mit dem Pour-Le-Merite die ersten höchsten Lorbeeren errang und im 2. Weltkrieg als Wüstenfuchs mit einen noch größeren Namen in die Geschichte einging. Auch sie trugen die Alpenblume auf ihren Kappen und Mützen (wenn auch ohne Stängel). Die ehrwürdigen Kameraden des deutschen Alpenkorps.

Bergmütze für Mannschaften des Deutschen Alpenkorps mit Edelweiss (ohne Stängel)

1918 kamen noch nach der Umstellung der Regimenter, das Niederösterreichische Infanterieregiment Nr. 49 - Freiherr von Hess (St. Pölten) und kurz vor Kriegsende 1918 das Infanterieregiment Nr. 107 und 114 dazu. Diese Regimenter in Divisionen zählten zu den verlässlichsten und Besten Elite- Regimenter der gesamten k.u.k. Wehrmacht bis zum Ende der Monarchie. Sie wurden meist dort eingesetzt, wo ansonsten kein Erfolg in Aussicht stand. Dementsprechend hoch war ihr Blutzoll und zeichnete sich in Vielzahl der vielen hohen und höchsten Auszeichnungen aus.

Thronfolger Erzherzog Karl als FMlt. der Edelweiss-Division

Edelweiss - Division




Kaiserjägerdivision - Kaiserschützendivision - Edelweissdivision

Der Edelweiss Sturmtruppmann der Edelweiss Division

Edelweiss-Division Sturmtruppabzeichen