Erinnerungs- und Feldzugmedaillen des K.u.k. Infanterieregiment Nr.14

Großherzog von Hessen

 

Tiroler Erinnerungs- und Verdienstmedaille vom Jahr 1797

 

Es wurden die große Goldene für höhere Stabsoffiziere, die kleine Goldene für Offiziere und die Silberne Medaille für Unteroffizier und Mannschaften von Kaiser Franz II. für diejenigen die sich bei der Verteidigung um das Land Tirol verdient gemacht haben um die Franzosen aus dem Land zu vertreiben.

Medailleur: I.N.WIRT. F.

 

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für Unteroffiziere und Mannschaften

 

 

 


Armeekreuz 1813/1814 (Kanonenkreuz)

 

Nachdem die Alliierten am 31.März 1814 in Paris einzogen und am 15.April Kaiser Franz I. folgte entschied der Monarch aus erbeuteten französischen Kanonen eine Auszeichnung zu prägen und den Teilnehmer eine Erinnerungs- und Verdienstauszeichnung zu stiften.


Silberne Tiroler Erinnerungsmedaille 1848

 

Am 21.Dezember 1848 stiftete Kaiser Franz Joseph I. eine Erinnerungs- medaille für militärische Formationen bzw. Landsturmabteilungen.

 

Diese Medaille wurde von Soldaten an Dreiecksbändern und von Zivilisten an Durchziehbändern getragen.

Medailleur: K.Lange

 

 

 


Bronzene Erinnerungsmedaille an den Preußisch-Dänischen Feldzug

 

Die Medaille wurde aus erbeuteten Dänischen Geschützen geprägt und trägt die Umschrift „AUS EROBERTEM GESCHÜTZ „

 

Rückseite: UNSERN TAPFERN KRIEGERN 1864

 

 

 

 

 

 


Silberne Tiroler Landesverteidigungs- Denkmünze 1866

 

Am 17. September 1866 stiftete Kaiser Franz Josef I. für die Abteilungen der Landesschützen, den Landsturm und den militärischen Formationen, die die Landesgrenzen gegen den italienischen Feind zur Verteidigung eingesetzt waren.

Medailleur: Tautenhayn

 

 

 

 

 

 


Kriegsmedaille

 

Am 2. Dezember 1873 stiftete zum 25.  Jahrestag der Thronbesteigung der Kaiser eine Erinnerungs- und Verdienstmedaille für alle diejenigen die an den Feldzügen von 1848, 1849, 1859, 1864, 1866 und 1869 teilgenommen hatten.

 

Medailleur avers: Josef Tautenhayn

Medailleur revers: J. Pfeiffer

 

 

 


Militärische Jubiläums-Erinnerungsmedaille 1898

 

Zum 50. Thronjubiläum hatten alle Angehörige des Heeres der Marine der Reserve und Land-sturm, sowie Militärbeamte Anspruch. Auch Mannschaften wenn Sie  3 Jahre im Heer gedient hatten oder 2 Jahre wenn Sie sofort zum Land-sturm überstellt oder wenn sie Einwohner von Bosnien ---Herzegowina waren.

 

 

 


Jubiläumskreuz 1908

 

Am 2. Dezember 1908 wurde zum 60. Thronjubiläum ein Militärjubiläumskreuz an alle Offiziere, Militärbeamte usw. verliehen. Weiters alle Offiziere die seit dem Thronbeginn 1848 an im Dienst gestanden waren.

Von den Soldaten jene, welche am 2. Dezember 1908 mindestens 2 Jahre in der Armee gedient hatten.

 

 

 


Erinnerungskreuz 1912-13 

Erhielten alle Militärpersonen, die während der Balkankrise als die Armee mobilisiert war und im aktiven Dienst standen. Das Kreuz erhielten Offiziere, Militärgendarmen, Angehörige der Grenzwache, Finanzer, Forstpersonal und das freiwilliges Sanitätspersonal.


Avers:

Kaiser Franz Josef I und Ernst Ludwig Großherzog von Hessen und bei Rhein

 

Revers:

Zur Erinnerung an das 60- jährige Inhaber Jubiläum von Hessen Infanterie und an die Schlacht bei Magenta Linz 1911

 

 

 

 




Das Edelweiß in der k.u.k. Armee

Per kaiserlichen Entschluss vom 3. Juni 1907, wurde mit Zirkularverordnung  vom 5. Juni 1907 genehmigt, dass Offiziere und Mannschaften der k.k. Landwehr Gebirgstruppen als äußeres Zeichen ein silberfarbiges Edelweiß am Kragenaufschlag und den Spielhahnstoß (Schneid) auf der linken Seite der Kappe zu tragen haben. Und zwar - für Mannschaften und Unteroffiziere aus Metall geprägt und für Offiziere eine silbernes gesticktes Edelweiß auf grasgrünes Egalisierungstuch.


Erzherzog Joseph Ferdinand, als Kommandant des 14. Korps (Edelweißkorps), stiftete für alle Angehörigen seines Korps am 8. August 1914 mit Zugehörigkeit der Kronländer Tirol mit Vorarlberg, Salzburg und Österreich ob der Enns, ebenfalls ein Kappenedelweiß, welches am Anfang jedoch nur mit Blüten ohne Stängel. Es war jedoch im unklaren mit der Trageerlaubnis, für die nach dem Stiftungsdatum für neu aufgestellte Truppen und Verbänden.

Auf eine Anfrage hin, wurde es jedoch nur dem Ersatzbataillon des Landwehr- Infanterieregiment mit Erlass vom 22.6.1915 genehmigt. Nach einer Anfrage beim Ministerium Abteilung 12 (Anliegen für Adjustierungen) um Zustellung von Edelweiß Kappenabzeichen wurde dieses genehmigt, jedoch nicht nach Trageweise für k.k. Landwehr Gebirgstruppen genehmigte Kragen - Edelweiß.

 Es wurde bestimmt diese selbst zu organisieren.



Die Trageweise auf den Kappen, wurden von den Truppen bald nach der Art der Tiroler Landesschützen mit dem Stiel nach hinten aufgenäht getragen.

Die Offiziere der Feldartillerie sowohl auch die Gebirgsartillerie trugen das gestickte Edelweiß auf rotem Hintergrund, die Infanterie- und Jägertruppe auf grasgrünen Hintergrund. Mit Zirkularverordnung vom 27. November 1916 wurde mit Ausdruck hingewiesen, dass es sich beim Edelweißabzeichen um ein Korpsabzeichen handelt. (Daher auch der Name "Blumenteufel" oder das "Edelweißkorps", "Edelweißdivision" usw.) Es durfte im Felde sowohl auch außer Dienst getragen werden, als äußeres Zeichen für eine Elitetruppe zugehörig.

Neben der "Edelweißdivision" Infanterieregiment Nr. 14 Großherzog von Hessen und dem Infanterieregiment Nr. 59 Erzherzog Rainer, gab es noch die "Kaiserjägerdivision" und die "Kaiserschützendivision". Dieses Edelweiß auf der Kappe vereinte die Gebirgssoldaten, so auch ihre Kameraden aus Bayern dem königlich bayrischen Leibregiment ("auch die "Leiber" genannt), vom Deutschen Alpenkorps und Generalleutnant Konrad Kraft von Dellmensingen 1915 an der Dolomitenfront zur Verteidigung der Tiroler Landesgrenzen heraneilend. Was wäre ohne ihrer Hilfe geschehen, wo die Tiroler Truppen in Galizien sinnlos verheizt wurden - und die Würtenberger Jäger wo sich ein junger Jägerleutnant mit dem Pour-Le-Merite die ersten höchsten Lorbeeren errang und im 2. Weltkrieg als Wüstenfuchs mit einen noch größeren Namen in die Geschichte einging. Auch sie trugen die Alpenblume auf ihren Kappen und Mützen (wenn auch ohne Stängel). Die ehrwürdigen Kameraden des deutschen Alpenkorps.

1918 kamen noch nach der Umstellung der Regimenter, das


Niederösterreichische Infanterieregiment Nr. 49 - Freiherr von Hess (St. Pölten)

und kurz vor Kriegsende 1918 das Infanterieregiment Nr. 107 und 114 dazu.

Diese Regimenter in Divisionen zählten zu den verlässlichsten und Besten Elite- Regimenter der gesamten k.u.k. Wehrmacht bis zum Ende der Monarchie.

Sie wurden meist dort eingesetzt, wo ein sicherer Erfolg in Aussicht stand.

dementsprechend hoch war ihr Blutzoll und zeichnete sich auch in Vielzahl der hohen und höchsten Auszeichnungen.